Karriereberatung Coaching-Werkstatt-Berlin
Persönliches Gespräch, Coaching-Werkstatt-Berlin Reinickendorf nahe Frohnau

Einblicke in meine Coaching-Praxis

Marcus F., 49 Jahre, Manager, wurde bei der Vergabe einer höheren Stelle übergangen und gewinnt wieder neue Motivation ...

Marcus F. ist als Manager der mittleren Ebene in einem großen Konzern tätig. Für die Neubesetzung einer höheren Stelle wurde jedoch nicht er, sondern ein Kollege ausgewählt. Marcus F. hatte sich große Chancen eingeräumt, da er sich seit vielen Jahren überdurchschnittlich für die Firma und ihre Mitarbeiter engagiert, kompetent und sehr erfahren ist. Doch nach dieser Niederlage ist seine Motivation plötzlich auf den Nullpunkt gesunken. Er fühlt sich gekränkt, nicht anerkannt, seine Frustration sitzt tief, und er weiß nicht, wie es nun weitergehen soll.

Das Coaching bietet Marcus F. zum einen die Möglichkeit, sich hemmungslos seine Frustration von der Seele zu reden. Zum anderen kann der Frage nachgegangen werden, warum ein anderer für diese Stelle bevorzugt wurde. Gibt es nicht einen Weg, den Konzern jetzt noch davon zu überzeugen, dass er der richtige Mann gewesen wäre?

Zunächst lasse ich mir von Marcus F. den gesamten Sachverhalt schildern. Im Laufe seiner Erzählung wird deutlich, in welchem Ausmaß er sich ungerecht behandelt fühlt. Dann vergleichen wir gemeinsam das Anforderungsprofil der Stelle mit seinem eigenen Profil und seinem bisherigen beruflichen Werdegang. Es stellt sich heraus, dass Marcus F., trotz hoher fachlicher Kompetenz, das Anforderungsprofil nur zum Teil erfüllt. Im weiteren Verlauf des Coachings wird auch der Führungsstil von Marcus F. betrachtet. Er macht sich eigene Wertvorstellungen und Verhaltensweisen bewusst, die ihn in seiner Führungsrolle geprägt haben. Und er erinnert sich an die ein oder andere unglückliche Schlüsselsituation, an der er maßgeblich beteiligt war. Nach seiner eigenen Einschätzung, könnte dies mit ein Grund dafür gewesen sein, dass man ihn bei der Vergabe der Stelle nicht bedacht hat.

Marcus F. hat nach und nach gemerkt, wie sinnvoll es für die Beurteilung eines Sachverhalts ist, verschiedene Blickwinkel einzunehmen, um sich ein möglichst umfassendes Bild machen zu können. Er ist mittlerweile davon abgekommen, die Entscheidung des Konzerns infrage zu stellen. Vielmehr ist es ihm wichtig geworden, seine Einstellung gegenüber Mitarbeitern und Kollegen zu hinterfragen. Daran möchte er künftig verstärkt arbeiten. Trotz seiner Enttäuschung sieht er nun wieder eine Perspektive, sich für seine Arbeit zu engagieren.

Marcus F.: "Bisher bin ich immer von meiner Sicht der Dinge ausgegangen und stellte meine Fähigkeiten als Führungskraft nicht infrage. Christiane Richter hat mir auf einfühlsame Weise gezeigt, wie wichtig es ist, auch über andere Sichtweisen nachzudenken und wie dies gelingt."