Karriereberatung Coaching-Werkstatt-Berlin
Persönliches Gespräch, Coaching-Werkstatt-Berlin Reinickendorf nahe Frohnau

Einblicke in meine Coaching-Praxis

Katharina B., 42 Jahre, Anwältin, bringt wieder Struktur und Gleichgewicht in ihren Alltag und besiegt mühelos ihre Aktenberge ...

Katharina B. ist als Anwältin in einer kleinen Kanzlei angestellt. Seit einem halben Jahr vertritt sie eine Kollegin in Elternzeit und hat daher zusätzlich zu ihrer eigenen Arbeit auch noch deren Fälle zu bearbeiten. Sie weiß nicht, wie sie alles schaffen soll, obwohl sie nicht selten 12 Stunden pro Tag arbeitet. Mit ihrem Chef kann sie über die doppelte Belastung nicht sprechen. Für ihn ist „nur ein bisschen mehr zu tun als normal“. Daher ist nicht vorgesehen, jemanden zusätzlich einzustellen. Katharina B. hat das Gefühl, gegen das Übermaß an Arbeit machtlos zu sein. Ihr Büroalltag wird zunehmend chaotisch, die Fehler häufen sich. Sie fühlt sich überfordert und reagiert häufig gereizt, was sich bereits in ihrer Ehe bemerkbar macht.

Das Coaching soll ihr Möglichkeiten aufzeigen, wie sie wieder eine Struktur in ihre Arbeitsabläufe bringen kann. Dafür ist es notwendig herauszufinden, welche Prioritäten einzelne Tätigkeiten haben und wie ein effizientes Zeitmanagement aussehen könnte.

Katharina B. hatte schon bei ihrem ersten Anruf bei mir gehetzt gewirkt. Bei unserem Treffen lasse ich mir von ihr detailliert ihren Tagesablauf vor der Vertretung schildern. Im Laufe der Beschreibung erkennt sie bereits selbst ein paar Schwächen, da sie sich beispielsweise gerne ablenken lässt. Wir gehen ihr eigenes Arbeitspensum durch und überlegen, welche ihrer Tätigkeiten sich optimieren lassen und finden Alternativen. Nachdem wir die Arbeitsabläufe optimal strukturiert haben, stellt Katharina B. überrascht fest, dass es noch zeitliche Spielräume zu geben scheint. Nun nehmen wir die Zusatzbelastung durch die Vertretung ihrer Kollegin unter die Lupe. Das Pensum wird zwar insgesamt straffer, könnte aber mithilfe des erarbeiteten Plans und etwas Disziplin zu schaffen sein.

Ich schlage Katharina B. vor, unseren Plan zunächst einen Tag lang zu testen und ihn bei Bedarf anzupassen. Er soll sie schließlich nicht erneut unter Druck setzen. Nach zwei Wochen ist sie begeistert. Es waren nur zwei Änderungen des Plans notwendig, bis sie ihren Büroalltag wieder im Griff hatte und zufrieden war – ihr Mann übrigens auch.

Katharina B.: „Als ich mich an Christiane Richter wandte, war ich völlig ratlos. Sie kann sehr gut zuhören. Und dann ging sie mein Chaos ruhig und pragmatisch an. Sie hat mir wirklich geholfen, wieder Ordnung in mein Leben zu bringen.“